Tipps, um im Alltag zur Ruhe zu kommen


„Willst du leiden oder glücklich sein?“

Wenn du diese Frage liest, ist deine Antwort wahrscheinlich sofort klar:
„Natürlich will ich glücklich sein.“

Und trotzdem fühlst du dich vielleicht immer wieder so, als würdest du im Kreis laufen. 
Du funktionierst, erfüllst deine Rollen – und innerlich bleibt es eng.

Die Falle hinter der Frage „Wie werde ich glücklich?“

Sobald du dir die Frage stellst:
„Wie werde ich glücklich?“,
rutscht du oft direkt in die nächste Falle.

Du knüpfst dein Glück an äußere Umstände:

  • Wenn dieses Projekt vorbei ist…
  • Wenn die Kinder größer sind…
  • Wenn ich mehr Zeit / Geld / Sicherheit habe…

Und gleichzeitig vermeidest du etwas:
den Blick nach innen.
Die Schichten deines Unglücklichseins – Trauer, Wut, Enttäuschung, alte Geschichten – wirklich anzuschauen.

Das ist verständlich.
Denn diese Arbeit fordert dich auf, Schmerz noch einmal zu fühlen, den du eigentlich längst verdrängen wolltest.

Vergangenheit, Zukunft – und das verlorene Jetzt

Du leidest, weil:

  • du an der Vergangenheit festhältst,
  • oder weil du dich in eine unbekannte Zukunft projizierst.

So verpasst du das, was wirklich da ist: die Gegenwart, das Hier und Jetzt.

Kein Wunder, dass du unzufrieden bist.
Dein Verstand diktiert dir To-do-Listen, Pflichten, Erwartungen.
Du hast das Gefühl, keine Zeit zu haben – schon gar nicht für dich.

Dabei beginnt jede echte Veränderung an einem stillen Punkt: wenn du inne hältst.

Ein erster, kleiner Weg aus dem Leiden

Bevor du die großen Fragen klären musst, darfst du mit etwas ganz Einfachem beginnen:
einer täglichen, bewussten Auszeit.

1. Deine AUSZEIT
Nimm dir jeden Tag ca. 10 Minuten, um eine Entspannungs- oder Achtsamkeitspraxis zu machen, die zu dir passt:

  • ruhiges Atmen
  • sanfte Körperwahrnehmung
  • Collagen aus alten Zeitschriften machen oder Malen
  • Journaling mit einer Frage wie:
    „Wofür kann ich heute dankbar sein?“

2. Dein VERTRAG mit dir selbst
Schreibe auf ein Blatt Papier:
„Ich erlaube mir täglich 15 Minuten nur für mich.“
Unterschreibe es – und hänge diesen Vertrag sichtbar auf. Vielleicht hast du Lust dir dafür mehr Zeit zu nehmen und du gestaltest deinen Vertrag mit Aquarellfarben oder machst eine Collage dazu, die sinnbildlich für das steht, was du dir wünschst.

3. Deine KONTROLLE
Male jeden Tag ein kleines Herz in deinen Kalender, wenn du deine Auszeit genommen hast. Erkenne deine Leistung an und freu dich über sie. Wenn es einen Tag nicht klappt, sei milde mit dir und denke: „Dafür werde ich mir Morgen sofort als erstes Zeit für meine 10 Minuten nehmen.“
Am Monatsende siehst du schwarz auf weiß (oder rosa):
Du kümmerst dich um dich.

4. Deine SELBSTWAHRNEHMUNG
Sprich innerlich freundlich mit dir.
Keine Selbstbeschimpfung, wenn du etwas „nicht geschafft“ hast.
Blicke auf das, was besser wurde, nicht auf die Liste der vermeintlichen Fehler. Beobachte deine Gedanken nehme sie nicht als einen Teil von dir wahr, sondern als wäre es ein Hörspiel, dass in deinem Kopf widerhallt. 

5. Dein COMMITMENT mit anderen
Suche dir Menschen, die ähnlich fühlen wie du.
Wir alle tragen unsere Schichten mit uns herum – in Verbindung wird vieles leichter. Du erkennst, dass alle mit ihren kleinen, inneren „Dämonen“ zu kämpfen haben und jeder eine andere Methode als hilfreich empfindet.

6. Dein kleiner „Altar“
Mir hat es geholfen eine Art „Altar“ zu schaffen auf eine Kommode. Darüber ist ein Bild aufgehängt, dass mich immer wieder mit Zuversicht erfüllt. Bevor ich meine bewusste Pause für mich mache, zünde ich die Kerze an und weiß so bewusst, jetzt ist die kleine Auszeit für mich da.

7. Wiederholungen
Gerne wiederhole ich immer die selben Yogaübungen am Anfang. So weiß mein Körper: „Aha, jetzt wird entspannt.“ und ich benutze seit Jahren die selbe Zen-Meditations-Musik. Sobald ich sie höre, stimmt sich mein Nervensystem auf die Auszeit ein.

Wie meine Kunst dich erinnern kann

Meine Kunst entsteht genau aus diesen Momenten:
Wenn Schmerz, Abschied und Wandlung sich zeigen – und etwas Neues daraus wächst.

Die Werke entstehen intuitiv, ich fange an zu malen, zeichnen, Bilder auszuschneiden und als Collage zu kombinieren. Ich spiele, sehe zu, wie Wasserfarben ineinander laufen und versuche keine Absicht auf ein Ergebnis zu haben, sondern den Prozess zu genießen.

In meiner Engel-Serie zum Beispiel verbinde ich alte Fotografien von Engeln auf einem Friedhof, Kinderbuch-Ausschnitte und neue Schichten aus Farbe und Collage.
Aus Vergangenem entsteht etwas anderes, leichteres.
Genau so, wie du deine eigenen inneren Schichten nach und nach verwandeln darfst.

Vielleicht kann eines dieser Bilder für dich zu einem Reminder im Alltag werden – eine stille Erinnerung an deine tägliche Auszeit, an deinen eigenen Weg ins Hier und Jetzt.

Möchtest du ausprobieren, wie kleine Auszeiten und kreative Übungen dir helfen können, sanft aus dem Leiden auszusteigen?

Dann lass uns sprechen:
Ich biete dir ein unverbindliches kurzes Kennenlern-Gespräch an, in dem wir schauen, was du gerade brauchst – und welche Form von Kunst, Journaling oder Entspannung dir im Moment am meisten guttun kann.


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